AKE zum Weltklimagipfel in Paris

Ehrenhuber: 2-Grad-Ziel Verpflichtung für die Zukunft

Der CSU Arbeitskreis Energiewende appelliert an die Weltklimakonferenz in Paris, die Erderwärmung zu begrenzen. „Verbindlich muss das 2-Grad-Ziel als Obergrenze völkerrechtlich vereinbart werden, wenn wir große globale Verwerfungen in Folge des Klimawandels vermeiden wollen“, sagt der AKE Landesvorsitzende Martin Ehrenhuber.

Die internationale Politik hat bereits im Vorfeld der Klimakonferenz ihren Willen zum Handeln gezeigt. Ehrenhuber: „Auch wenn die vorgelegten Maßnahmen für das 2-Grad-Ziel noch nicht ausreichen, wichtig ist in Paris ein festgeschriebener Entschluss, Schritt für Schritt das Klimaziel zu erreichen“.

Der AKE sieht in einer globalen Energiewende den Schlüssel für die erforderlichen Klimaschutzmaßnahmen. Ehrenhuber stellt fest: „Auch wenn weltweit immer noch sehr viel in fossile Energien investiert wird, so haben die weltweiten Investitionen in die Erneuerbaren die Fossilen bereits überholt“. Die Klimaschutzziele und die Energiewende sieht der AKE als einen Kern einer christlich-sozialen Politik, der sich die CSU verpflichtet. „Es geht bei der Klima- und Energiepolitik schlicht um den Erhalt intakter Lebensgrundlagen“, macht Ehrenhuber deutlich.

So begrüßt der AKE die Klimaschutzziele des Freistaat Bayern, der bis 2050 den Ausstoß von Treibhausgasen auf jährlich von heute 6 Tonnen auf dann unter 2 Tonnen pro Kopf reduzieren will. „Um die bayerischen Klimaziele zu erreichen, ist es entscheidend, dass eine konsequente zielführende Energiepolitik in Deutschland und Bayern gemacht wird“, mahnt der Landesvorsitzende Ehrenhuber an.

Eine der weltweit größten Herausforderungen innerhalb der nächsten Jahrzehnte wird es sein, die bis 2050 auf zehn Milliarden Menschen anwachsende Weltbevölkerung mit Nahrung, Energie und sauberem Wasser zu versorgen und dabei die Lebensgrundlagen in den Ländern der Welt sicherzustellen. Zentrale Aufgabe wird es sein, die Energieversorgung in Anbetracht eines weiter steigenden Energieverbrauchs und der begrenzten Ressourcen an fossilen und atomaren Energieträgern (Kohle, Erdgas, Erdöl und Uran) langfristig sicherzustellen und damit die grundlegenden Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wachstum und steigende Lebensqualität zu schaffen sowie weltweite Umwelt- und Klimaprobleme durch die Nutzung fossiler Energieträger zu vermeiden. Eine Energiewende, in der die fossilen und atomaren Energieträger durch Erneuerbare Energien weitgehend abgelöst werden, ist deshalb eine zwingende Voraussetzung. Sie ist mit einer grundlegenden Transformation der Energiewirtschaft verbunden und hinsichtlich ihrer Umsetzung eine weltweite Herausforderung, der sich die CSU und Bayern auch stellt.